Im Würgegriff des Winters

Hatte ich in meinem letzten Blog Ende vergangenen Jahres angekündigt, dass ich in 2026 etwas kürzer treten möchte als in den beiden vorangegangenen Jahren, hätte ich doch nicht gedacht, dass ich infolge der arktischen Witterung im Januar und Februar so wenig laufen würde. Mein Laufpensum in den ersten beiden Monaten war zwar nicht so historisch wie der Winter in Berlin (Der härteste seit 16 Jahren und ich kann das bestätigen!) aber bei Studium meiner Aufzeichnungen stellte ich doch fest, dass ich so wenig wie seit sechs Jahren nicht mehr gelaufen bin.

Ich habe in den beiden Monaten lediglich meine Lauftherapie-Einheiten in den beiden Kliniken abgespult. Wir sind vorwiegend auf den einigermaßen geräumten und gestreuten Klinikgeländen in reduzierten Umfängen gelaufen. An Laufeinheiten auf Berliner Straßen, war ja aufgrund der allgemein bekannten Verhältnisse nicht in Traum daran zu denken.

Trotzdem habe ich mir nicht die Laune verderben lassen und es auch mal als Chance gesehen, meinem Körper und deren Sehnen und Muskeln eine längere Erholungspause zu gönnen. Ich bin ja seit kurzem im 65. Lebensjahr angekommen und nicht mehr der Jüngste …. Zudem ist ja allgemein bekannt, dass so eine Erholungsphase nicht das Schlechteste ist, um dann die Laufsaison anzugehen. Nun da der Frühling schon zaghaft die ersten Signale zeigt und zu hoffen ist, dass der Spuk nun vorbei sein könnte, bin ich gespannt, wie diese These sich in der Realität behaupten wird.

Mein Laufkalender für das laufende Jahr hat sich auch etwas gefüllt. Neben dem bereits gebuchten Darß-Marathon Ende April habe ich nun auch für 6 Stunden-Lauf beim Dreilinden-Ultra gemeldet. Außerdem ist der Mad Chicken Run nach den Teilnahmen in den beiden vergangenen Jahren Pflicht und bereits gebucht. Für eine Woche später habe ich dann noch mein Startrecht als Jubilee des Berlin-Marathons gezogen. Einen weiteren Lauf werde ich wohl noch hinzunehmen – mehr aber nicht.